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Segelbedingungen Kanaren

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Wetter und Gezeiten Kanaren

· Zu den Segelbedingungen auf den Kanaren kann man sagen, dass die meiste Zeit des Jahres die Passatwinde das Wettersystem der Inseln dominieren. Die Windstärke bringt stetige 3-4 aus dem Nordosten. Windbeschleunigungszonen beeinflussen dies jedoch (siehe unten). Im Frühling und Sommer ist der Passat dominant und im Juli am stärksten. Lanzarote und Fuerteventura, nur 60 Meilen von Afrika entfernt, sind außerdem vom südöstlichen Sirocco betroffen. Dieser Herbstwind kann konfuse Bedingungen schaffen, aber in der Regel nur für kurze Zeiträume.

Im Hinblick auf das Klima bedeutet der nordafrikanische Einfluss auch, dass Lanzarote und Fuerteventura fast keinen Regen bekommen. Wenn man nach Westen in den Atlantik segelt, werden die Inseln grüner. Obwohl sie näher am Äquator liegen als das Mittelmeer, ist die Durchschnittstemperatur der Kanarischen Inseln milder. Von den Passatwinden gekühlt, steigt die Temperatur im Juli selten über 29˚C. Im Winter ist das Klima auf den Kanarischen Inseln ebenso gemäßigt. Die Meerestemperatur liegt im Januar bei durchschnittlich 18° C.

Die Kanaren sind ein Gezeitenrevier, auch wenn die Gezeiten vergleichsweise wenig Einfluss auf die Navigation haben. Segler, die in Gezeitengewässern segeln, werden mit den Gezeiten auf den Kanarischen Inseln überhaupt kein Problem haben: Der größte Tidenhub beträgt nicht mehr als 2,8 m und Gezeitenströme kommen selten über drei Knoten hinaus.

Der Kanarenstrom gehört zu den großräumigen Meeresströmungen und dazu kommen Wirbel im „Schatten“ der Inseln, aber auch Gezeitenströmungen und kleinräumige küstennahe Strömungen, Eddies genannt. Ein Strömungsbild findest Du hier. Blaue Bereiche haben so gut wie gar keine Strömung, das leuchtende Rot gibt eine Geschwindigkeit von etwa 1 m pro Sekunde an.

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Wind Acceleration Zones (WAZ)

Die Wind Acceleration Zonen bieten spannende Segelmöglichkeiten zwischen diesen gebirgigen Inseln.

WAZs sind Gebiete, in denen der Wind zwischen den Inseln weht. Die Windgeschwindigkeit steigt normalerweise um 10-15 Knoten. Im schlimmsten Fall wird eine WAZ den Wind in wenigen Minuten von fast windstill auf Stärke 5 bringen. Es lohnt sich also, aus den Seekarten herauszufinden, wo sie sich befinden könnten.

Die WAZs sind auf jeden Fall zu respektieren, aber mit einer guten Crew und einer Hand auf der Großschot muss man sich nicht einschüchtern lassen. Wir erinnern uns gerne an die Düsen zwischen den Inseln. Mit zwei Riffs genießen wir das Gleiten und in Shorts und T-Shirts grinsen wir wie die Narren, begleitet von Jimi Hendrix auf der Stereoanlage. Wir segeln mit 25-30 Knoten über Deck, bei strahlendem Sonnenschein und guter Musik. Du wirst überrascht sein, dass Segeln so viel Spaß machen kann!

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Hier geht´s zum Beitrag Mitsegeln und hier zu Segeltörns Kanaren.

 

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