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Class 40 segeln

 

Class-40 Logo

WAS IST EINE CLASS 40?

Wir haben uns immer schon für Open Class Boote begeistert und schon vor einigen Jahren mit einer Pogo 1 aus der Classe Mini 6.50 Trainings angeboten. Die Class40 haben wir im Dezember 2015 in Port Hamble gekauft und für Trainings und Törns nach Deutschland geholt. Beide Boote gehören in die „Open Class-Kategorie“, einer Bootsklasse mit offenen Klassenregeln. Bootsklassen sind dafür da, um gemäß den von der ISAF entwickelten und veröffentlichten Racing Rules of Sailing in einem sportlichen Wettkampf wettbewerbsfähig gegeneinander antreten zu können. In der Open Class Kategorie sind die Klassenregeln offen, wie der Name schon vermuten lässt. Es ist allgemein alles erlaubt, was nicht innerhalb der Vorschriften verboten ist. Die Vorschriften sind dynamisch und die Boote dürfen von jedem Bootsdesigner entwickelt und von jeder Werft gebaut werden (box rule). Geschlossene Bootsklassen, wie z.B. Laser oder 49er hingegen, dürfen in der Regel nur in Lizenz vom Konstrukteur gebaut werden.

Der Gedanke bei der Entwicklung der Class 40-Bootsklasse war in 2004 eine größere Version nach dem gleichen Prinzip der Classe Mini 6.50 zu entwickeln und Seetüchtigkeit mit Robustheit und Schnelligkeit und genial einfachem Handling zu kombinieren. Und das Lowtech und Lowbudget. Die Baubeschreibung der großen Schwester der Mini´s passte auf ein Blatt Papier und war für jeden fanatischen Segler erschwinglich. Das breite Heck, die Doppelruder, der senkrechte Steven und Bugspriet erinnern an einen Mini, hinzu kommen die Wasserballasttanks und die „Category-Zero“-Sicherheitsstufe mit extra wasserdichten Schotten für Weltumseglungen unter extremen Bedingungen.

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CLASS 40 segeln = SPEEDSEGELN

Mit solchen Bootsklassen wie Classe Mini und Class40 werden auf Downwindkursen außergewöhnliche Geschwindigkeiten erreicht. Wenn wir mit Speedsegeln werben, dann meinen wir auch Speedsegeln. Nicht selten erreichen wir Downwind Geschwindigkeiten über 15 Knoten. Unsere Am Wind-Geschwindigkeit liegt in der Regel bei mindestens 8 Knoten. Selbstverständlich will man diesen Geschwindigkeitsrausch nicht drinnen verbringen, sondern draußen im Cockpit. Bei uns steht immer das Segeln im Fokus und auf den Kanaren das Class 40 Segeln mit unserer „Roaring Forty“. Den Delfinen scheint es auch zu gefallen. Deshalb werden wir oft von ihnen begleitet.

 

Delfin-vor-Bug

 

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CLASS 40 SEGELN MIT DER ROARING FORTY

Die Roaring Forty ist eine von der BG Verkehr geprüfte und abgenommene Hochsee-Segelyacht. Wir haben sie im Januar 2016 nach Glückstadt an die Elbe geholt und für die non-stop-Weltumsegelung von Jan Hamester vorbereitet. Der Versuch der Weltumsegelung musste leider in Brasilien wegen einer schweren Infektion abgebrochen werden und jetzt bieten wir das Schiff bei uns wieder für Trainings, Regatten und Kojencharter an.

Die Roaring Forty ist „inside empty“, das bedeutet, dass sie keine Kabinen hat, keine Dusche und keine Privatsphäre. Kojencharter ist hier noch ein richtiges Abenteuer. Wir reisen nicht, wir segeln. Natürlich gehen wir auch an Land, gehen schön essen und verfallen in den Touristen-Modus, aber tagsüber wird gesegelt.